{"id":16,"date":"2019-07-05T18:01:52","date_gmt":"2019-07-05T17:01:52","guid":{"rendered":"http:\/\/vereintk.bildungsberatung.net\/?p=16"},"modified":"2020-09-21T11:10:41","modified_gmt":"2020-09-21T10:10:41","slug":"fuenf-jahre-als-kollegleiter-am-thueringenkolleg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/vereintk.bildungsberatung.net\/?p=16","title":{"rendered":"F\u00fcnf Jahre als Kollegleiter am Th\u00fcringenkolleg"},"content":{"rendered":"\n<p>Dies\nsind Impressionen, Erinnerungen aus f\u00fcnf Jahren, nicht Jahresberichte \u00fcber die\np\u00e4dagogisch\u2014organisatorische Tagesarbeit eines Schulleiters. Sie sind\nniedergeschrieben aus Anlass des zehnj\u00e4hrigen Bestehens des Th\u00fcringenkollegs im\nOktober 2001.<\/p>\n\n\n\n<p>5.August 1995,\u00ab Nach 30 Jahren Schuldienst als Musiklehrer und Chorleiter und vierj\u00e4hriger Verwaltungsarbeit nach 1990 nun wieder Schule!<br>Schulleiter am Th\u00fcringenkolleg in Apolda heisst Aufbruch in alte neue Welten.<br>Neu zun\u00e4chst wegen der Schulform: Kolleg.<\/p>\n\n\n\n<p>Empfang\nin Apolda bei den freundlichen und, wie sich schnell zeigt, hoch\nqualifizierten, sehr kollegbewussten Lehren und den Kollegiaten, die aufgrund\ndes \u201efortgeschrittenen&#8220; Alters am Kolleg Studierende heissen, was aus\nschlichter Unkenntnis in einigen Amtsstuben Th\u00fcringens bis heute zu Irritationen\nf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das\nKolleg ist ein dreistufiges Erwachsenen\u2014Gymnasium, eine altbundesl\u00e4ndische\nSchulform, die es also vor der Wende im Osten Deutschlands nicht gab, nicht\ngeben brauchte, weil viele aus politischen wie Glaubensgr\u00fcnden sowieso kein\nAbitur machen konnten. Am Kolleg k\u00f6nnen sie es nun nach 1991 nachholen. Das\nKolleg ist eine sog. Landesschule, d.h. sie ist dem Land direkt unterstellt,\nAufsicht, Personal\u2014 und Sachaufwand werden vom Freistaat Th\u00fcringen getragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nStandort in der Apoldaer Lessingstrasse passt so gar nicht zum W\u00fcrde\nverheissenden vorklassischen Strassennamen. Er besteht aus einem notd\u00fcrftig\npassend gemachten Teilgeb\u00e4ude einer DDR\u2014Fachschule mit dem entsprechenden\nCharme. Aber gemeinsame Probleme verbinden, und so vertr\u00e4gt man sich und hilft\nsich gegenseitig, wo es geht und die Haushaltmittel es zulassen. Die dringend\nnotwendigen naturwissenschaftlichen Fachr\u00e4ume werden jedenfalls nach den modernsten\nStandards eingerichtet. Auch k\u00fcndet in dieser Zeit im Kultusministerium eine\nviel beachtete Ausstellung des Fachbereichs Kunsterziehung am Kolleg davon,\ndass in baulichen Altlasten durchaus hohes fachliches und k\u00fcnstlerisches Niveau\ngedeihen kann. Aber Ver\u00e4nderung, sprich Umzug oder besser \u201eR\u00fcckzug&#8220; nach\nWeimar, wo die Schule urspr\u00fcnglich ihren Sitz hatte, ist vorprogrammiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine\nder ersten Amtshandlungen 1995 in Apolda, damals nicht von allen gleich\nverstanden, weil scheinbar zu weit weg vom Unterricht Gr\u00fcndung des\nF\u00f6rdervereins, die Annahme von Spenden und F\u00f6rderantr\u00e4ge zur Unterst\u00fctzung z.B.\nvon schulischen Projekten erm\u00f6glicht\/Ein Lehrer des Kollegs nimmt die Sache\nengagiert in die Tat um und l\u00e4sst sie bis heute nicht los! Mit Erfolg:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1996\u2014 Abiturphase! \u2014 wird\ndas Organigramm f\u00fcr den ersten Umzug in meiner Laufbahn erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Lehrer und Studierende des Kollegs entpuppen sich auf dem Umzugsweg von Apolda nach Weimar als reine Umzugs\u2014Profis\/Nur einige wenige Grundsatz\u2014Kritiker wollen sich von dem nostalgischen Ambiente in Apolda nicht so recht trennen \u2014 jedoch, das Geb\u00e4ude ist nicht ausbauf\u00e4hig und au\u00dferdem nicht Eigentum des Landes, also kein lohnendes Investitionsziel f\u00fcr eine staatliche Schule wie das Kolleg. In Weimar wartet ein Top-Geb\u00e4ude-Ensemble am Steinbr\u00fcckenweg&nbsp; Es wird dem Kolleg vom Musikgymnasium, das ins sanierte Weimar\u2014Belvedere und einen dortigen Neubau (zur\u00fcck) zieht, mit kompletter, modernster Ausstattung \u00fcberlassen. Der vom Land angemietete Komplex besteht aus eingeschossigen, nach Funktion getrennten Fertigteilh\u00e4usern \u2014 Schule, Mensa, Internatsgeb\u00e4ude \u2014 und kann bis 1999 per Entscheidung des Kultusministeriums vom Kolleg nachgenutzt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nBibliothek kommt dabei zu einem in die Schule integrierten Bibliotheksraum und\nwird durch Buchbestandsmittel, regelm\u00e4ssige Schulbuchbestellungen und durch\nB\u00fccherspenden, u.a. der Anna Amalia Bibliothek Weimar und des Kulturkreises\nLiechtenstein\u2014Weimar kontinuierlich auf mehrere tausend B\u00e4nde erweitert. Eine\nausgebildete und erfahrene Bibliothekarin betreut die Einrichtung \u00fcber ABM\nfachgerecht. Inventarisierung und Katalogisierung am Steinbr\u00fcckenweg legen das\nFundament f\u00fcr Jahre und f\u00fcr die k\u00fcnftige Bibliotheksarbeit von Lehrern und\nKollegiaten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer\nSteinbr\u00fcckenweg&#8220;, wie er in der Kollegsprache heisst, ist in seiner\nausgepr\u00e4gten Natur\u2014 und Kulturn\u00e4he ein idealer Studier &#8211; und Freizeitort, der\ndie Menschwerdung als k\u00fcnftigen Abiturienten f\u00f6rdert und zeitweise zugleich von\nihr ablenkt. Die Ilmaue ist schlichtweg zu ideal.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwieriger\nist es hin und wieder, aber wichtig, auf die Lebens-, Berufs- und\nSozialerfahrungen der Kollegiaten einzugehen, sie zu erkennen, zu verstehen und\neinzubeziehen. Die Besch\u00e4ftigung mit diesen Problemen, vor allem die mit den<\/p>\n\n\n\n<p>,Richtlinien\nder Kultusministerkonferenz zur Arbeit der Kollegs&#8216;, die bundesweit gelten,\nf\u00fchrt zu einer st\u00e4rkeren Vertretung der Kollegiaten und der Ausbildungs-Spezifik\ndes Kollegs durch den Schulleiter nach aussen, zu einem besseren Verst\u00e4ndnis\nsowieso, und vor allem zu einer engeren Bindung des Th\u00fcringenkollegs an den\nBundesring der Kollegs, der als bundesweite Dachorganisation die Interessen der\nKollegs vertritt, z.B. 1996 bei der Modifizierung der\nBAf\u00f6G\u2014Regelung zum Vorteil der Kollegiaten, f\u00fcr die Zahlungen nach wie vor\nunabh\u00e4ngig vom Elterneinkommen und nicht r\u00fcckzahlungspflichtig geleistet\nwerden.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nIm\nBundesring hat das Kolleg schon bald einen guten Namen und ist durch den\nKollegleiter zeitweise als Landesringsprecher vertreten, eine Funktion, in der\nsich die Kollegs in Ilmenau und Weimar abwechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAnfangskontakte zum Hessenkolleg in Kassel und die Verbindungen zum Ilmenau\u2014\nKolleg werden wiederbelebt, gegenseitige Arbeits- und Kollegiatenbesuche finden\nstatt, man sieht sich und man trifft sich, tauscht Erfahrungen aus und feiert\nmiteinander. Dabei kommt es auch zu den Erlebnissen \u201edocumenta&#8220; in Kassel\nund \u201eKulturstadtjahr&#8220; in Weimar.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem aber erlangen die k\u00fcnstlerisch\u2014wissenschaftlichen Projektwochen und Kollegtage, die Oster- und Weihnachtsvorlesungen, Veranstaltungen mit universit\u00e4rem Charakter, auch die Kreativ-Kurse f\u00fcr Kinder und die Beteiligungen an Museumsfesten (z.B. Bienenmuseum Weimar) landes- und bundesweit Bekanntheit. Sie sind f\u00fcr die Kollegiaten mittlerweile unverzichtbare Formen der Kommunikation und Bew\u00e4hrung, des Vermittelns eigener Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die sowohl kollegiales und soziales Verhalten als auch wissenschaftliches Arbeiten und Studierf\u00e4higkeit, kreativit\u00e4t sowieso, f\u00f6rdern. Und selbst ein Austausch der Pr\u00fcfungskommissions-Vorsitzenden in Weimar \u00e4ndert nichts daran, dass das Kolleg allj\u00e4hrlich Spitzenpositionen in den Abitur\u2014Ergebnissen einnimmt, was in unserem Falle nicht auf eine Schule mit sog. \u201eleichten Abitur&#8220; schliessen l\u00e4sst. F\u00fcr einen guten Ruf und demzufolge unver\u00e4ndert hohe Bewerberzahlen ist also gesorgt, wobei der Ort Weimar im Kollegnamen sicher eine nicht unbedeutende Rolle spielt. <br>Anfang 1997 unterzeichnen Universit\u00e4ts-Rektor und Kollegleiter eine Kooperationsvereinbarung zwischen Bauhaus Universit\u00e4t Weimar und Th\u00fcringenkolleg, die traditionelle Bindungen wieder aufnimmt und die bereits begonnene Zusammenarbeit pr\u00e4zisiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf Vermittlung des Kulturkreises\nLiechtenstein\u2014Weimar kommt ein Kontakt mit St.Ga11en\nin der Schweiz zustande, einem der bedeutendsten geistig\u2014kulturellen Zentren im\ndeutschsprachigen mitteleurop\u00e4ischen Kulturraum. St. Gallen ist ein Gl\u00fccksfall:<\/p>\n\n\n\n<p>Partner des Kollegs wird die dortige\nInterstaatliche Maturit\u00e4tsschule f\u00fcr Erwachsene, die auch Liechtensteiner\nMaturanten besuchen, wodurch EU\u2014Bildungsprojekte m\u00f6glich sind (Liechtenstein\nist Mitglied im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum\/EWR und damit antragsberechtigt).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Direktor der ISME besucht 1996 Weimar.<\/p>\n\n\n\n<p>1997 beginnt der eigentliche\nAustausch mit einer nach mit einer Kollegiaten-\/Lehrer-Exkursion nach St. Gallen und ins F\u00fcrstentum Liechtenstein, wo die\nF\u00fcrstlichen Sammlungen auf Schloss Vaduz, zweitgr\u00f6sste private\nKunstsammlung der Welt, besichtigt werden k\u00f6nnen. Bildungs-\nund Kulturerlebnis par excellence und \u2014 des Staunens kein Ende! Fortgesetzt und\nintensiviert wird der Austausch 1998 mit einem Tell\u2014Projekt, einer\nk\u00fcnstlerisch\u2014wissenschaftlichen Gemeinschaftsarbeit, verbunden mit der\nErstellung einer Musik\u2014Bibliographie zu Tell, Besuch der Schweizer Tell-St\u00e4tten\nund vor allem Kolloquien und Theater-Auff\u00fchrungen, die auf beiden Seiten in\nSchule, \u00d6ffentlichkeit und Medien Aufmerksamkeit und Anerkennung finden. Auch\nein Lehrerseminar zur Lernbegleitung k\u00f6nnen zwei unserer Lehrer in der Schweiz\nbesuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Bereicherung und\nAttraktivit\u00e4t erh\u00e4lt das Kolleg im unterrichtlichen Bereich durch das Fachangebot Latein und die regelm\u00e4ssige T\u00e4tigkeit\nvon Fremdsprachen &#8211; Assistentinnen (Englisch\/USA), die auch f\u00fcr ausserunterrichtliche\nk\u00fcnstlerisch-wissenschaftliche Aktivit\u00e4ten und mancherlei vergn\u00fcgliche\nGeselligkeit und Konversation im Kolleg sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaum nach Weimar umgezogen, steht\nein neuer, der nunmehr endg\u00fcltige\n <\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p>\n&nbsp;Standort fest: das ehemalige Landbund\u2014 und sp\u00e4tere\nFachschulhaus Coudray-\/Ecke Schwanseestrasse. Das Kolleg kehrt damit an einen\nseiner Ursprungsorte zur\u00fcck.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>1996\/97\nbereits beginnen die Planungen; darauf folgt eine \u00fcber zweij\u00e4hrige Bauphase mit\nallen bekannten Unwuchten und allen nur denkbaren Er\u00f6ffnungen eines Altbaus,\nder sich nach Kr\u00e4ften und ohne R\u00fccksicht auf Kosten gegen seine Erneuerung\nwehrt: Kollegleiter als Schulleiter, Lehrer, Raumplaner, Baubegleiter in einem!\nEin Team des Kollegs entwirft mit dem Architekten das Raumprogramm, das sich bis heute bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr\n1999 \u2014 Abiturphase! \u2014 wird das Organigramm f\u00fcr den zweiten Umzug in meiner\nLaufbahn erstellt: Das Abitur wird schon im neuen \u201eKolleghaus&#8220;\ngeschrieben. Am 1. Juni ist offizielle \u00dcbergabe mit Minister, Bundesring-Vorsitzenden,\nStadt-Vertretern, Vertretern der befreundeten Kollegs.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine Schule geworden, in der alle unterrichtlichen\nund ausserunterrichtlichen Bereiche nach neuesten Standards ausgestattet sind.\nDas Wohnheim ist kollegiatenfreundlich in den Bau integriert. Die Mensa, die\nr\u00e4umlich repr\u00e4sentativ angeordnete Bibliothek mit Lese-Ausleih- und\nMagazinbereich, Naturwissenschaften, Informatik, Kunsterziehung mit allen\nerforderlichen Nebenr\u00e4umen f\u00fcr Praktika, Sammlungen\nund Lehrervorbereitung sind Schmuckst\u00fccke des neuen Schulhauses.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unterrichts- und Bildungsprogramm des Jahres 1999 steht kulturstadtorientiert auf Weimar unter dem Motto \u201eEr\u00f6ffnungen &#8211; Begegnungen &#8211; Erkundungen 99&#8243; und wird in der Stadt mit Interesse verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seminarfach, Neugestaltung der Oberstufe, vermehrte Lehrer- und Sch\u00fclerabordnungen, Abitur-Anforderungen und Zuarbeiten f\u00fcr Pr\u00fcfungsfragen, alle schulischen Pflichtaufgaben, auch die vorangegangenen wie Neueingruppierungen der Lehrer und Hospitationen zur Bew\u00e4hrungsfeststellung, sowohl an der eigenen wie auch an anderen Schulen, dazu Protokolle und Berichterstattungen, besch\u00e4ftigten und besch\u00e4ftigen das <\/p>\n\n\n\n<p>Kolleg wie alle anderen\nGymnasien \u2014 auch im neuen Schulhaus, nur mit dem Unterschied, dass Erwachsene\ndie \u201eSch\u00fcler&#8220; sind, dass Lehrer in den Wissenschaften und ihren\nVernetzungen erh\u00f6ht gefordert sind, dass in allen unterrichtlichen Belangen\nvorangegangene, teils breit gef\u00e4cherte Kenntnisse und Erfahrungen, zum Teil umfangreiches Spezialwissen, aber auch\nabstandsbedingte Unkenntnisse, unverschuldete Wissens &#8211; Verluste zu\nber\u00fccksichtigen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kollegiat kann bei Schulbeginn nicht einfach auf das\nvergangene Schuljahr zur\u00fcckgreifen. Und die Kleinheit einer Schule bringt f\u00fcr\ndie daf\u00fcr verantwortlichen Leiter und Lehrer oft mehr Probleme denn\nErleichterungen in der Planung und Gestaltung des Unterrichts, im Funktionieren\nder Schule an sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber im neuen Schulhaus kehrt allm\u00e4hlich\nmehr Ruhe ein in die t\u00e4glichen Schulaufgaben der Lehrer und\nKollegiaten, die Stetigkeit auf weite Sicht scheint garantiert, auch die Position\nund Anerkennung des Kollegs als Bildungs- und Kulturfaktor in der Stadt Weimar,\nworaus sich f\u00fcr des das Kolleg die immer w\u00e4hrende Verpflichtung ergibt, aus den\nreichen, anspruchsvollen Angeboten, aus dem erkl\u00e4rten Weltkulturerbe der Stadt\nWeimar zu sch\u00f6pfen und es f\u00fcr die Ausbildung nach Kr\u00e4ften zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier braucht es zu aller Verl\u00e4sslichkeit der p\u00e4dagogischen und\ntechnischen Mitarbeiter einen sicheren Ort der Information, der Ordnung, der\ninneren und \u00e4usseren Sammlung den das Kolleg hat: das Sekretariat. Das ist auch\neine wichtige Erfahrung aus f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nKollegleiter kann also im Mai 2000 getrost seinen Ruhestand antreten. Ein\nbi\u00dfchen Wehmut ist auch dabei, aber nur ein bi\u00dfchen. Vor allem bleibt das gute\nGef\u00fchl, eine in ihrer Existenz gesicherte, inhaltlich und baulich intakte\nSchule (an einem hervorragenden Standort) hinterlassen zu haben, worin der Dank\nan Stellvertreter, Oberstufenleiter, Lehrer und technische Mitarbeiter f\u00fcr f\u00fcnf\nspannende Jahre eingeschlossen ist. Allen weiterhin nur \u201egute Jahrg\u00e4nge&#8220;\nund viel Erfolg!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eberhard Neumeyer<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies sind Impressionen, Erinnerungen aus f\u00fcnf Jahren, nicht Jahresberichte \u00fcber die p\u00e4dagogisch\u2014organisatorische Tagesarbeit eines Schulleiters. 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